Netzfilter EMDZ 801
| Menge | Stückpreis |
|---|---|
| bis 2 | 121,00 € |
| ab 3 | 111,93 € |
| ab 6 | 108,90 € |
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- ArtikelNr EMDZ801
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Flexibel einsetzbares Netzfilter-Modul mit optimiertem Schaltungsdesign für höchste Entstörwirkung
Der Typ EMDZ 801 ist ein spezielles Breitband-Netzfilter und zeichnet sich durch eine extra breitbandige HF-Entstörung und sehr hohe Bedämpfung von symmetrischen und asymmetrischen Störanteilen aus.
Symmetrische Störanteile z.B. von DLAN/PLC und LED-Treiber werden besonders bei tiefen Frequenzen gesperrt.
Dieses Produkt ist eine Schutzkomponente für elektronisch sensible Umgebungen zum Beispiel im Audio-HiFi-Segment. Der Aufbau des Gehäuses aus einem Aluminiumdruckguß sorgt für Robustheit. Interne Klemmleisten ermöglichen den individuellen Leitungsanschluß mit Steckverbindern beliebiger Norm. Dadurch lassen sich Geräte mit diesem Netzfilter einfach und flexibel umrüsten.
Spezielle Erdleiterverdrosselung
Eine optimierte Erdleiterverdrosselung erlaubt hohe Dämpfungswerte, um Störsignale von MIMO-PLC zu reduzieren. Das nachstehende Diagramm zeigt die neue Erdleiterverdrosselung (Spezial) im Vergleich zur Standardlösung der Typen EMZ 801 - 816.
Vergleich der Baureihe
Frequenzdiagramm siehe oben unter Details
| Bauform: | Modul |
| Spannung [V]: | 110 - 250 (60/50 Hz) |
| Belastbarkeit [A]: | 1 |
| Phasenanzahl: | 1-phasig |
| Sperrbereich [Hz]: | 3 k - 500 M |
| Sperrdämpfung [dB]: | 10 - 80 |
| Dämpfung Erdleiterdrossel: | 10 - 35 dB @ 10 k - 200 MHz |
| Gleichstromwiderstand [Ohm]: | 680 m |
| Überspannungsschutz (ÜSS): | Typ 3 (D) |
| Gesamtableitstoßstrom (ÜSS): | 4,5 kA 8/20 μs (L-N) |
| Schutzpegel (ÜSS): | < 0,75 kV (L-N) |
| Ansprechzeit (ÜSS): | ≤ 25 ns (L-N) |
| Sicherung: | G-Feinsicherung 5x20 träge |
| Material: | Aluminium-Druckguß |
| Anschlüsse: | Printklemme |
| Norm: | 1,5 mm² |
| Zulassung: | EN 60939-1, CE, RoHS 2011/65/EU |
| Schutzart: | IP30 |
| Klimakategorie: | 25/80/75 |
| Temperaturbereich [°C]: | ‐25 ... +50 |
| Abmessungen [mm]: | 36 x 63 x 114 |
| Montage [mm]: | 40 x 90 mm (4x Ø 4 mm) |
| Gewicht [kg]: | 0,27 |
| Belastbarkeit (qualitativ): | ▪ ▫ ▫ ▫ ▫ ▫ ▫ |
| Entstörwirkung (qualitativ): | ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ |
Sehr gute Common-Mode/Gleichtakt Dämpfung
Der EMDZ-801 hat eine ordentliche Gleichtaktdrossel verbaut. Bei 1A (220-240 Watt) Belastung können es ein paar Windungen mehr sein, und dies ist mit 40mH auch passiert. Ebenso wurden im Common-Mode/asymmetrisch/Gleichtakt auch 4 x 3,3nF Y-Kondensatoren verbaut. Im Gleichtakt ist die Entstörung sehr gut.
Im Gegentakt ist die Entstörung für eine max. Belastung von 1A gut - allerdings nicht sehr gut. Dafür ist der X-Kondensator mit 0,68μF zu klein. Die Streuung der 40mH Common-Mode Drossel wirkt ergänzend zu den zwei kleinen vertikal verbauten Differential-Mode Spulen/Drosseln.
Was mich etwas verwundert hatte, waren die Messungen mit einem EMI-Meter (3KHz-10MHz). Je mehr Induktivität ein Filter hatte. Oder anders ausgedrückt je geringer die Belastbarkeit der Filter (mehr Induktivität), desto mehr Störungen hatte das EMI-Meter angezeigt.
Daraufhin wollte ich es genau wissen und nahm zur Messung lediglich eine Gegentakt-Drossel RS622-01-02 (1A 2x225μH). Das EMI-Meter zeigte 466mV an. Direkt an der Steckdose war die "Verschmutzung" 140mV. Nun schaltete ich einen EMD-503 vor die Messung, und das EMI-Meter zeigte 87mV an. Der EMD-503 hat eine recht große X-Kapazität/Kondensator von 2,2μF verbaut. Und genau diese parallele Kapazität reduzierte auch den Wert von 466mV auf 87mV. Das Ergebnis zeigt ganz eindeutig dass das EMI-Meter durch die induktive Reflexion einer Drossel die symmetrische/Gegentakt-Störung nicht korrekt messen kann. Je größer der induktive Wert einer Drossel, desto höher die mV-Anzeige am EMI-Meter. Das bedeutet dass das EMI-Meter durch den Einsatz einer Drossel sich selbst misst, bzw. dass der angezeigte Wert durch eine Drossel falsch ausgelesen wird. Das EMI-Meter kann ohnehin nur symmetrische/differential-Mode/Gegentakt-Störungen messen, und in dem Zusammenhang auch nur die Wirkung einer zwischen Phase und Neutral-Leiter verbautem Kondensator-->Drosseln führen zu einem falschem Wert.
Da der EMDZ-801, 2 x Gegentaktdrossel, und 1 x 40mH Common-Mode/Gleichtaktdrossel verbaut hat, war der Wert am EMI-Meter 412mV - und dieser Wert ist falsch.
Der EMDZ-801 hat definitiv eine positive gegen Störungen, auch gegen MIMO PLC/Powerlan/D-Lan kann der EMDZ-801 punkten. Da MIMO auch den PE-Leiter als Übertragung nimmt, hat der EMDZ-801 eine 4mH/16A Schutzleister-Drossel zur Dämpfung durch PLC verbaut. Je nach Steckdose und Tageszeit sind die Grundstörungen auch unterschiedlich. Für Fritz-Boxen, DAC, NAS, Switches, sprich Geräte, bzw. AC/DC Netzteile, bis 230 Watt (1A) am AC-Wechselstrom, macht der EMDZ-801 einen guten Job. Einen noch besseren Job würde der EMDZ-801 machen, wenn der X-Kondensator deutlich größer wäre als 0,68μF - daher 8 von 10 Sternen.
Selten war Zubehör für HiFi sinnvoller
Ich wohne in einem Hochhaus, in dem definitiv sehr „schmutziger“ Strom ankommt. Musikhören macht definitiv keinen Spaß, weil durch das belastete Netz mit Gleich- und Gegentaktstörungen ein furchtbares Klangbild geboten wird. An dieser Stelle kommt der Auth Netzfilter (wichtig: die 1A/3kHz-500MHz-Version; die anderen Versionen sind nicht so passend für HiFi ausgelegt) ins Spiel. Nach dem Einstecken in die Wandnetzdose ist der audiophile Klang da, den ich aus der Zeit eines noch nicht verunreinigten Netzes gewohnt bin. Selbst im Hochtonbereich höre ich wieder Details – volle Auflösung.
Interessehalber habe ich den Filter auch einmal in die Netzsteckdose gesteckt, die PC und Fernseher versorgt. Ergebnis: Ein schärferes Fernsehbild – egal ob HD oder nicht. Das Bildschirmflimmern des PC-Monitors ist komplett verschwunden. Dicke Empfehlung!
Funkentstörung für Audio
In der Nachbarschaft wirkt ein Amateurfunker, dem ich natürlich sein Hobby gönne. Aber leider höre ich die Morsezeichen, ausgehend von einer Kurzwellenantenne, regelmäßig über meine Boxen, besonders aus dem Subwoofer. Der AUTH-Netzfilter schiebt einen wirksamen Riegel vor und ich habe wieder einen hochwertigen Hörgenuss.
sehr nützlich - nicht nur für sensible Elektronik
Also, diese Filterung des PE-Leiters (Schutzleiters) ist genial!!!
Niemand auf dem Markt bietet einen "Säuberung" des Schutzleiters an.
Dabei ist es in Zeiten von PLC/DLAN alias Power-LAN extrem wichtig diesen PE-Leiter zu säubern.
https://pic-hoster.net/images/2022/03/11/powerline-mimo.jpg
Das Störspektrum von PLC ist brachial. Es ist eine fast lineare Stör-Amplitude von + 50 dB! Breitbandig von 1 MHz - 70 MHz. Danach sukzessiv flach abfallend, im Schnitt 20 dB, je nach PLC-Adapter, bis ca. 300 - 350 MHz.
Das Besondere an diesem Störspektrum ist:
Ein einziger PLC-Betreiber im MFH verseucht das komplette Stromnetz aller Teilnehmer. Für sensible Elektronik (Audio, Video, und DSL-Modems, sowie auch Kabel-Modems), ist PLC die Büchse der "Pandora" schlechthin.
Jedes elektrisch leitende Material nimmt PLC als Antennen-Ankopplung.
In dem Zusammenhang "Elektro-Smog" und EMV-Produkte, (Baldachin, Sitzunterlagen, Spannbetttücher, Decken, Kissenbezüge und Schreibtischunterlagen) mehr schlecht wie Recht. Die LTE und WLAN Strahlung wird zwar von o.g. Produkten aufgefangen und per Erdungskabel wunderschön abgeleitet, ABER durch den Anschluß an die Erdung, sprich an den PE-Schutzleiter kann man sich, insbesondere durch PLC, jede Menge "dreckigen Strom" rein holen. GHz-Strahlungen werden durch diese EMV-Produkte sehr schön abgeleitet, aber auf der anderen Seite holt man sich durch die Erdung, u. U. jede Menge elektromagnetischen Unrat im MHz-Bereich rein.
Mit einem Welten-Empfänger (VHF, SW, CB, Air) habe ich mal die Filterung des PE-Schutzleiters getestet. Und in der Tat werden die im Diagramm beschrieben MHz-Frequenzen gedämpft. Klapp-Ferrite, auch mal mit 2-3 Windungen am PE-Schutzleiter, haben ebenso einen positiven Effekt auf einen verseuchten Schutzleiter.
VDSL2 arbeitet im Bereich von 138 KHz - 17/35 MHz. Die Upload-Kanäle von Kabel-Internet, i.d.R. Vodafone fungieren im Bereich 30 - 65 MHz. PLC, wie oben erwähnt, 1 MHz - 70 MHz-->+50 dB
Hier würde ich mir eine noch effektivere Filterung der Erdungsleiters wünschen.
Und ich würde mir auch ein "EMDZ 802/EMDZ 803" wünschen. EMDZ 801 (1 Ampere) reicht für meinen Monitor, aber für meinen Computer bräuchte ich Minimum 2A, besser noch 3A.
EMD 503 kann ich nicht an jeder Stelle verbauen.
Fazit:
Fantastisches EMI-Filter, mit Schutzleiter-Säuberung! :-)
Netzfilter besser als die von mir zuvor getesteten Alternativen
Ich wollte mit meinem KW-Transceiver auch noch etwas empfangen, wenn meine Nachbarn ihre LED-Lampen angeschaltet haben. Nach einigen erfolglosen Experimenten mit in Steckdosenleisten integrierten Netzfiltern, bin ich auf dieses Produkte gestoßen. Mit dem EMDZ 801 sind die über die Stromzufuhr kommenden HF-Störungen vollständig verschwunden. Ich kann das Produkt uneingeschränkt weiterempfehlen.
Mit diesem Netzfilter und dessen verbesserter Erdleiterverdosselung
haben Sie ein sehr wirksames Produkt entwickelt. Die Filterwirkung auf den Schutzleiter trifft einen wunden Punkt, der heute bei allgemein üblichen Netzfiltern noch unterentwickkelt ist.